
Schwanger am Arbeitsplatz: Weder Normalität noch Krankheit
Bestimmte berufsbedingte Belastungen können die Gesundheit von Müttern und ihren ungeborenen Kindern beeinträchtigen. Die Studie, deren Ergebnisse in diesem Referat präsentiert werden, hat untersucht, wie die diesbezüglichen, gesetzlich vorgeschriebenen Schutzmassnahmen in den Unternehmen umgesetzt werden und was die Vorgesetzten und die betroffenen Arbeitnehmerinnen davon halten.
In 46 Gesprächen mit verschiedenen Interessengruppen in sechs Unternehmen in der Westschweiz konnten die Autorinnen der Studie verschiedene Erkenntnisse darüber gewinnen, welche Bedingungen die Umsetzung der Gesetze begünstigen und welche sie behindern.
Die Schwangerschaft einer Angestellten ist in der Arbeitswelt ein schwer zu definierender Zustand, da es sich dabei weder um einen Zustand der Normalität noch um eine Krankheit handelt.
Die Berücksichtigung der Erfahrungen aller Akteure ist daher notwendig, um die Schutzmassnahmen zu verbessern.

Förderung der psychischen Gesundheit im Familiensystem
In diesem Referat geht es um die psychische Gesundheit von Eltern. Die Bedeutung der psychischen Gesundheit für Eltern, Paare und Kinder wird anhand von Forschung zu den häufigsten psychischen Störungen und anhand praktischer Erfahrung aufgezeigt.
Die Hebammen erfahren, welche Risiko- und Schutzfaktoren die psychische Gesundheit von Eltern beeinflussen und wie sie zur psychischen Gesundheit von Eltern beitragen können. Neben Hürden und Chancen in der Arbeit als Hebamme werden hilfreiche Werkzeuge und Anlaufstellen vorgestellt.